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Veröffentlicht am 13. September 2020

Finden Sie das richtige Schwein für das richtige Haltungssystem

In Deutschland ist eine Gruppenhaltung in Schweineställen gesetzlich vorgeschrieben. Daher ist das Temperament (Aggressivität) der Schweine für eine erfolgreiche Herde ausschlaggebend. Auch Herr Macke und sein Sohn wissen, wie wichtig diese Eigenschaften sind. Gemeinsam betreiben sie einen Betrieb – Ferkelproduktion bis 30 kg – mit 400 Sauen im 2-wöchentlichen Wechselsystem mit einer Laktationsdauer von 21 Tagen. Der Betrieb Macke ist schon seit 2011 ein Hypor-Partner für die Muttertierlinie und setzt seit 2012 auf eine Gruppenhaltung der trächtigen Sauen. Wir sprachen mit Herrn Macke über seine Erfahrungen bei der Gruppenhaltung. Für Erzeuger, die auf dieses System umsteigen möchten, hat er außerdem einige Ratschläge parat.

Welche Veränderungen haben Sie bei den Tieren beobachtet und wie hat sich Ihre Arbeitsweise bei einer Gruppenhaltung verändert?

Die Tiere scheinen viel besser an dieses System angepasst zu sein. Sie waren auch mit der vorherigen Situation zufrieden, aber dank der zusätzlichen Bewegung haben sich Verluste aufgrund von Lahmheit verringert. Die Abferkelrate ist nicht gesunken und auch der Arbeitsaufwand hat sich nicht erhöht. Das einzige, was wir ändern mussten, war der Umgang mit den Tieren. Wir müssen sie gut im Auge behalten und bei Problemen schneller reagieren.

Welche Methode nutzen Sie für die Zusammenstellung einer Gruppe? Kondition (Körperliche Verfassung) oder Parität?

Wir richten uns hauptsächlich nach der körperlichen Verfassung und anschließend nach der Parität. Sauen, die zum ersten Mal trächtig sind, und Jungsauen werden immer getrennt gehalten. Die Sauen werden direkt nach dem Absetzen wieder in ihre Gruppe integriert. Dadurch wird die Hierarchie wiederhergestellt und die Rausche wird stimuliert und besser erkannt.

Welches Fütterungssystem verwenden Sie?

In einem der Ställe gibt es drei Futterstationen pro Gruppe von 25 Tieren für eine Ad libitum-Fütterung. In den anderen Gruppen setzen wir auf eine eingeschränkte Fütterung und füttern die Sauen 2-mal täglich. Anstatt wie üblich einmal vormittags und nachmittags zu füttern, füttern wir jeweils am frühen Morgen und am späten Vormittag.

Aufgrund der strukturellen Gebäude vorgaben halten wir unterschiedliche Gruppengrößen. Idealerweise hätte ich gerne Gruppen von mehr als 100 Tieren mit einem modernen Sauenfütterungssystem.

Was fällt Ihnen an der Hypor Libra* insbesondere im Hinblick auf die Gruppenhaltung auf?

Die Sauen verhalten sich in der Gruppe ruhig und ausgeglichen. Sie besitzen ein gutes Fundament mit sehr wenig Lahmheit und geringen Verletzungen. Selbst nach vielen Paritäten bleibt ihre Zitzen- und Gesäugequalität gut.

Mir ist auch aufgefallen, dass sich die Hypor Libra* durch viele große und gesunde Ferkel auszeichnet, insbesondere beim Einsatz des Hypor Maxter als Vaterlinie. Die Sauen brauchen beim Abferkeln selten Unterstützung.

Welchen Rat würden Sie anderen Erzeugern geben, die auf eine Gruppenhaltung umsteigen wollen?

Jeder, der für trächtige Sauen auf eine Gruppenhaltung umsteigen möchte, sollte nicht nur Informationen sammeln, sondern auch andere Betriebe besuchen und sich die Lage vor Ort ansehen. Die Erzeuger müssen selbst herausfinden, welches System am besten zu ihrem Betrieb passt. Es gibt keine einheitliche Lösung. Suchen Sie nach einem System für Ihre individuellen Anforderungen.

Haben Sie abschließend noch Anmerkungen zur Hypor Libra* in einer Gruppenhaltung?

Ich rate allen, es zu versuchen. Ich bin mit ihrer Leistung und Beständigkeit in der Herde äußerst glücklich. Diese Sau eignet sich wirklich perfekt für die Gruppenhaltung!

Die einfache Umstellung der Hypor Libra* ist teilweise Hypors Zuchtprogramm zu verdanken, bei dem alle trächtigen Sauen der Muttertierlinien weltweit während der Trächtigkeit in Gruppen gehalten werden. Dadurch kann Hypor Sauen auswählen, die in Gruppenhaltung eine gute Leistung erbringen werden. Ein großer Teil unseres Erfolgs ist auf das Engagement und das Know-how unserer Kunden, wie Herrn Macke und seinem Sohn, zurückzuführen. Wir wünschen ihnen auch zukünftig viel Erfolg!

Setzen Sie sich mit Ihrem regionalen Hypor-Verkaufsberater in Verbindung, um mehr über die Hypor Libra* zu erfahren und darüber, wie wir Ihnen zum Erfolg verhelfen können.

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