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Veröffentlicht am 29. Oktober 2019

Spanischer Schweinefleischmarkt entwickelt sich exzellent und expandiert

Würde man die weltweit führenden Schweinefleischexporteure alphabetisch auflisten, dann käme Spanien zwischen Russland und dem Vereinigten Königreich. Wenn es jedoch um Wachstum und Potenzial geht, steht Spanien eindeutig an erster Stelle. Es mag bereits heute der größte Schweinefleischproduzent in Europa sein, doch dieser Wachstumsmarkt für Schweinefleisch will sogar noch höher hinaus. Wie gut dies gelingen wird, hängt größtenteils von seiner Fähigkeit ab, Herausforderungen zu meistern und Chancen zu ergreifen.

„Spaniens Erfolg ist auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen“, erklärt Nicolas Alvarez Hoggan, General Manager South & Central East Europe Swine bei Hendrix Genetics. „Sein Geschäftsmodell umfasst große, effiziente Integrationssysteme, die eine erfolgreiche Schweinefleisch-Exportindustrie beliefern können, und es verfügt über Fläche im Überfluss und die Möglichkeit zu ländlicher Nachhaltigkeit.“

In diesem Umfeld wird Spanien neue Anforderungen der Gesellschaft und Verbraucher sowie extreme Biosicherheitsmaßnahmen bewältigen müssen, um Krankheitsprobleme zu vermeiden, aufgrund derer Exporte verboten werden könnten.

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Die größte Herausforderung besteht für Spanien derzeit darin, von der afrikanischen Schweinepest (ASP) frei zu bleiben und die Fleischexporte in andere Länder weiter zu erhöhen. Eine weitere Schwierigkeit ist das Image der Intensivproduktion aus Sicht der Verbraucher und der Druck von Umweltschutzgruppen gegen ,Makrobetriebe

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José Ángel Pedrido Rey
Customer Services Manager Swine for Hendrix Genetics

Um diese Probleme anzugehen, konzentriert sich Hypor auf die kontinuierliche Verbesserung in den Bereichen Tierschutz, Nachhaltigkeit, umsichtiger Ressourceneinsatz und umweltfreundliche Schweineproduktion. Dabei positioniert sich das Unternehmen optimal, um den genetischen Bedarf des spanischen Marktes zu decken.

„Auf der einen Seite verlangen Piétrain-Fleischproduzenten Eber mit effizienter Futterverwertung, starkem Wachstum und gutem Schlachtkörperertrag“, erläutert Pedrido Rey. „Gleichzeitig wollen Duroc-Kunden einen Eber, der hervorragende Fleischqualität in puncto Rückenfett, intramuskuläres Fett und Zartheit bietet.“

Insgesamt benötigen die spanischen Produzenten ein gut ausgewogenes Tier, das ohne Antibiotika aufgezogen werden kann und Widerstandsfähigkeit gegenüber verschiedenen Krankheiten und Endmastbedingungen zeigt.

Vor diesem Hintergrund scheint Hypor die perfekte Lösung zu sein.

„Wir haben mit unserer Libra* die weltweit ausgewogenste Sau, und unser Maxter ist führend beim Piétrain-Wachstum,“ so Pedrido Rey. „Der Hypor Magnus produziert das beste Fleisch zu geringsten Kosten, und unser Kanto ist dafür bekannt, höchste Schweinefleischqualität zu liefern.“

Und dann ist da noch Spaniens „Kronjuwel“ in puncto Fleischqualität: die iberische Sau. Hypor unterstützt die Züchter der iberischen Sau, und der Hypor Kanto passt am besten zu dieser Sau, um „Premium“-Produkte zu erzeugen, die gefragt sind und attraktive Renditen bieten.

Als ein Land großer Integratoren legt Spanien zudem besonderen Wert auf eine weitere Eigenschaft, bei der Hypor brilliert: Die tägliche Gewichtszunahme.

„Die Futterverwertung hat seit jeher höchste Priorität für die Produzenten“, sagt Pedrido Rey. „Aufgrund des Sektorwachstums und eines Mangels an Mastplätzen in Spanien wird die tägliche Zunahme (Wachstumsraten) jedoch zu einer wesentlichen Eigenschaft, die zunehmend nachgefragt wird.“

Neben der Bereitstellung erstklassiger Produkte und einer außergewöhnlichen Kundenbetreuung ist es Hypor in den letzten Jahren gut gelungen, sich an die schnell wechselnde Marktdynamik Spaniens anzupassen.

„Die enorme Konzentration der Landesproduktion – die 20 größten Unternehmen produzieren mehr als 40 % des gesamten Schweinefleischertrags – und sprunghaft angestiegene Exporte haben dazu geführt, dass Genetikunternehmen kosteneffizient sein und sich den Anforderungen der Verarbeiter anpassen müssen, um erfolgreich zu sein“, so Hoggan.

Da Hypor mit den wichtigsten Akteuren im Schweinefleischsektor Spaniens zusammenarbeitet und diese beliefert, scheint das Unternehmen auf dem richtigen Weg zu sein.

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Hypor ist einer der führenden Anbieter auf dem spanischen Markt und in mehreren großen Betrieben vertreten. Wir arbeiten daran, unseren Marktanteil bei unseren Kunden zu erhöhen und neue Kunden zu gewinnen, um unsere Führungsposition zu festigen.“

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José Ángel Pedrido Rey
Customer Services Manager Swine for Hendrix Genetics

Dabei erzielt Hypor für seine Kunden an mehreren Fronten maximalen Nutzen.

„Durch umsichtiges Produktmanagement können wir Lösungen bieten, die für die individuellen Marktanforderungen Spaniens maßgeschneidert sind, durch zusätzliche lokale Unterstützung und Versorgung“, erläutert Hoggan. „Zudem sind wir gut positioniert, um die immense Menge der in Spanien vorhandenen Daten zu nutzen, und in der Schweinezucht dreht sich alles um Daten. Durch die Entwicklung von Systemen, um diesen ganzen Input in Zusammenarbeit mit unseren Kunden zu verwalten, werden wir in eine andere Dimension der Schweinezucht vordringen.”

Obgleich Hypor beträchtliche Fortschritte auf dem spanischen Markt gemacht hat, steht das Beste womöglich noch bevor.

„In den letzten Jahren haben wir enorme Verbesserungen bei der Futterverwertung, täglichen Zunahme, Gesamtanzahl der geborenen Ferkel und anderen Messgrößen erzielt“, so Pedrido Rey. „In Zukunft werden Elemente wie genetische Selektion, Big Data und Thermografie viele neue Möglichkeiten eröffnen und es uns ermöglichen Tiere zu entwickeln, die effizienter, zukunftsfähig und widerstandsfähigerer sind.“

Kein Wunder also, dass Spanien die Liste der wachsenden Schweinefleischmärkte anführt und Hypor an der Spitze der Liste der Genetikunternehmen steht, die diese Entwicklung vorantreiben.